Nachtleben
Wie in jeder anderen Metropole auch gibt es in Istanbul ein sehr ausgeprägtes Nachtleben mit vielen Clubs, Discos und Bars. Da die Türkei allerdings ein muslimisches Land ist und Alkohol von den einheimischen eher selten getrunken wird, ist dieser auch sehr teuer. Während unserer Istanbul-Reise sind wir einmal Abends in einen richtigen Club gegangen, wo der bekannte britische DJ Dave Clarke aufgelegt hat. Der Club indigo war nicht weit entfernt vom Galataturm und der Einkaufsstraße daneben. Der Eintrittspreis lag mit umgerechnet ca. 16 Euro im gehobenen aber angemessenen Mittelfeld, die alkoholischen Getränke waren aber wie auch sonst in Istanbul ziemlich teuer. Gin Tonic 10 Euro, Vodka Red Bull 12,50 Euro, Bier für 5 Euro.
Daran kann man schon sehen, dass es schnell sehr ins Geld gehen kann sich in Istanbul nachts während eines Partyurlaubs stark zu betrinken und gerade als Tourist kann es dann auch auf dem Heimweg gefährlich werden. Natürlich sollte man dann betrunken nur noch mit dem Taxi fahren aber auch hier immer aufpassen das auch das Taxameter eingeschaltet ist und das Rückgeld stimmt. Wir haben hier allerdings keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wenn Sie vom Hotel aus starten, sollte man sich das Taxi direkt vom Hotel rufen lassen. Dann ist ziemlich sicher das Sie nicht betrogen werden, denn im Falle einer Beschwerde lässt sich angeblich der Fahrer ermitteln.
Die Clublocation vom indigo war sehr schick, das rauchen ist allerdings nur vor der Tür erlaubt, was uns aber überhaupt nicht gestört hat. Und tanzen tun die Türken in Istanbul auch, soviel steht fest. Als besonderes Highlight wurde das Bier sogar in einer großen Glasschale direkt auf der Tanzfläche serviert, was ich bisher noch nicht erlebt habe. Es dürfte aber klar sein, dass es in typischen türkischen Tourismusgebieten mit All-Inclusive Hotels und mehr Urlaubern deutlich mehr und vor allem preiswerter zur Sache geht.Schön kann auch ein gemütlicher Abend in einer Shisha-Bar sein, wo man in geselliger Runde eine Wasserpfeife raucht und dazu einen echten türkischen Raki trinkt. Hier hat man auch gleich Gelegenheit, sich mit den Einheimischen oder anderen Touristen auszutauschen.